Spotify vs Apple Music! Deshalb bin ich gewechselt…

Spotify hat es wieder getan: Die Preise sind gestiegen. Ab September zahlst du in Deutschland 12,99 € im Monat für ein ganz normales Einzelabo. Und ganz ehrlich: Ich mache das nicht mehr mit.
Ich habe Spotify von meinem iPhone gelöscht und bin komplett zu Apple Music gewechselt.

Was ich dabei aber nicht erwartet hätte:
Die Unterschiede merkt man erst so richtig, wenn man den Dienst jeden Tag benutzt – und sie sind heftiger, als ich dachte. In diesem Blogbeitrag zeige ich dir Schritt für Schritt, warum ich gewechselt bin, wo Apple Music klar vorne liegt, wo Spotify noch besser ist – und ob sich der Wechsel für dich lohnt.

Fangen wir mit dem offensichtlichsten Punkt an: den Kosten.

Vor ein paar Jahren habe ich für Spotify noch unter 10 € pro Monat bezahlt.
Jetzt sind wir fast bei 13 € – und ein Familienabo kostet sogar über 20 Euro.

Apple Music liegt aktuell bei:

– 10,99 € für das Einzelabo

– 16,99 € für das Familienabo

Also günstiger als Spotify, vor allem bei mehreren Personen.

Apple One: Wenn du im Apple-Ökosystem bist, wird’s richtig spannend

Ich nutze sowieso:

Apple TV+

iCloud-Speicher

Apple Arcade

Mit Apple One bündele ich alles in einem Abo – inklusive Apple Music – und spare so 5–10 € pro Monat, bei exakt der gleichen Leistung.

Ja, Spotify hat eine kostenlose Version. Aber:

Werbung

begrenzte Skips

geringere Soundqualität

Ganz ehrlich: Wer will sich jeden Tag Werbung anhören, nur um ein bisschen Musik zu hören?
Apple Music verzichtet komplett auf ein Freemodell – dafür bekommst du überall Premium-Qualität ohne Kompromisse.

Der Punkt, der mich am meisten überrascht hat, war die Soundqualität.

Spotify streamt maximal in 320 kbit/s. Das ist okay, aber eben nicht High-End.

Apple Music geht einen Schritt weiter:

– Lossless Audio

– Hi-Res Lossless mit bis zu 24 Bit / 192 kHz

Bei vielen Songs zusätzlich Dolby Atmos mit 3D-Klang

Und das ist nicht nur Marketing – das hörst du sofort:

mehr Details

klarere Höhen

kräftigere Bässe

deutlich mehr Räumlichkeit

Gerade bei ruhigen Songs, Live-Aufnahmen oder Orchesterstücken entstehen plötzlich diese Gänsehaut-Momente, die ich bei Spotify so nie hatte.

Achtung: Datenvolumen

Hi-Res- und Lossless-Streaming verbrauchen deutlich mehr Datenvolumen.
Zum Glück kannst du in den Einstellungen festlegen, dass Lossless nur im WLAN aktiv ist und mobil normale Qualität genutzt wird. So bekommst du das Beste aus beiden Welten.

Auch bei den Funktionen legt Apple Music ordentlich vor.

Live synchronisierte Songtexte & Karaoke

Ja, Songtexte gibt es bei beiden.
Aber bei Apple Music laufen die Lyrics live synchron zur Musik – wie ein kleiner Karaoke-Teleprompter.

Dazu gibt es eine eigene Karaoke-Funktion:

Gesang im Song leiser drehen

selbst darüber mitsingen

Das ist nicht für jeden ein Must-have, funktioniert aber erstaunlich gut.

Automix: Apple Music als dein persönlicher DJ

Mit iOS 26 kommt Automix:

Apple Music analysiert deine Playlist

erkennt automatisch gute Übergänge

mixt die Songs clever ineinander

Fast wie ein DJ auf einer Party – nur eben automatisch auf deinem iPhone.

Musikhaptik – Musik fühlen statt nur hören

Mit der Funktion Musikhaptik spürst du die Musik im wahrsten Sinne des Wortes:

Die Taptic Engine deines iPhones erzeugt Vibrationen

Die Vibrationen sind synchron zur Musik

Gerade für hörgeschädigte Nutzer ist das eine komplett neue Art, Musik zu erleben.
Aber auch für alle anderen ist es ein spannendes, physisches Musikerlebnis.

Der eine Punkt, bei dem Spotify vorne ist: Equalizer

Was mir bei Apple Music fehlt:
Ein frei einstellbarer Equalizer direkt in der App.

Bei Spotify kannst du Höhen und Bässe ganz nach deinem Geschmack anpassen.
Apple bietet nur vordefinierte Klangprofile in den Einstellungen – das ist okay, aber weniger flexibel.

Wenn du im Apple-Ökosystem unterwegs bist, spielt Apple Music seine Stärke voll aus.

Siri-Integration

Mit Siri funktioniert Apple Music einfach nahtlos:

„Hey Siri, spiel meine Sport-Playlist.“

Und die Musik startet – ohne Zusatzbefehle, ohne Gefrickel.
Bei Spotify musst du explizit „mit Spotify“ sagen – und selbst dann klappt es nicht immer zuverlässig.

Alles synchron – iPhone, iPad, Mac, Apple Watch, AirPods

Du startest einen Song auf dem iPhone

– Setzt die AirPods ein → Musik wechselt automatisch

– Steuerung über die Apple Watch → kein Griff zum Handy nötig

Das ganze System fühlt sich an, als wäre es aus einem Guss – weil es das ist.

AirPlay & HomePod

Apple Music:

– funktioniert nativ mit AirPlay

–ist perfekt in HomePods integriert

Spotify Connect ist zwar flexibel, aber beim HomePod wirkt Apple Music einfach natürlicher eingebunden.

Noch ein Punkt, der für mich persönlich wichtig ist: das Design der App.

Spotify:

– wirkt inzwischen wie eine Mischung aus Musik-App und Social Media

– überall Videos, Podcasts, Empfehlungen, Clips

– vieles davon interessiert mich einfach nicht

Apple Music:

– klarer Aufbau

– Fokus auf Musik statt Ablenkung

– kein Feed-Gehype, keine Werbung

Du öffnest die App – und bist sofort bei deiner Musik.
Mir persönlich gefällt dieser ruhigere, aufgeräumte Ansatz deutlich besser.

Fairerweise muss man sagen:
Beim sozialen Erlebnis hat Spotify aktuell noch die Nase vorn.

– Du siehst, was Freunde hören

– bekommst persönliche Mixe

– und natürlich das legendäre Spotify Wrapped zum Jahresende

Apple Music holt aber auf:

– In geteilten Playlists kannst du inzwischen mit Emojis auf Songs reagieren

– es kommen Schritt für Schritt neue Features dazu

Und:
Ich habe das Gefühl, Spotify kennt meinen Musikgeschmack einfach besser – noch.
Das liegt aber auch daran, dass ich Spotify jahrelang genutzt habe, Apple Music hingegen erst seit kurzem. Die Algorithmen brauchen Zeit, um den Geschmack wirklich zu verstehen.

Ein Punkt, der gerne vergessen wird: die Künstlervergütung.

Apple Music zahlt pro Stream mehr als Spotify.
Spotify hat zwar mehr Nutzer, aber die Bezahlung pro Song ist oft niedriger.

Wenn du also Musiker fair unterstützen möchtest, bist du bei Apple Music im Vorteil.

„Ich würde ja wechseln, aber was ist mit all meinen Playlists?“
Gute Nachricht: Genau das ist heute super einfach.

Dafür nutze ich die kostenlose iPhone-App SongShift:

1. Im App Store nach SongShift suchen und installieren

2. App öffnen, Apple Music verbinden

3. Danach Spotify verbinden und Zugriff erlauben

4. In SongShift auf „+“ tippen

5. Unter Spotify „Playlist“ auswählen (z. B. deine Workout-Playlist mit 100 Songs)

6. Ziel: Apple Music wählen

7. Auf „Start Shift“ tippen

Die App sucht alle Songs bei Apple Music und erstellt automatisch eine neue Playlist mit den gleichen Titeln.
In meinem Test wurde nur ein einziger Song nicht gefunden – der Rest war 1:1 da.

Stell dir vor, du würdest das alles manuell nachbauen – völlig unnötig.

Ja.
Und zwar aus mehreren Gründen:

– Bessere Soundqualität (Lossless, Hi-Res, Dolby Atmos)

– Günstigeres Preismodell, vor allem mit Apple One

– Perfekte Integration mit iPhone, AirPods, Mac, Apple Watch

– Weniger Ablenkung, mehr Fokus auf Musik

Vermisse ich Spotify?
Ein bisschen – vor allem:

die extrem guten Empfehlungen

Spotify Wrapped

den flexiblen Equalizer

Aber unterm Strich bereue ich den Wechsel nicht.
Im Gegenteil: Je länger ich Apple Music nutze, desto mehr gefällt es mir.

Wenn du ein iPhone nutzt, sowieso im Apple-Ökosystem bist und Wert auf Soundqualität, Design und Integration legst, dann lohnt es sich definitiv, Apple Music eine Chance zu geben – vor allem jetzt, wo Spotify die Preise immer weiter anzieht.

Und ganz ehrlich:
Erklär mir bitte mal, warum es 2025 noch iPhone-Nutzer gibt, die Spotify verwenden, obwohl Apple Music so gut ins System passt. 😉


DerTechnikmeister

Geschrieben von

DerTechnikmeister

Über 1 Million Follower vertrauen meinen iPhone Tipps. Ich teste täglich neue Apps, Kurzbefehle und Features – damit du das Beste aus deinem iPhone holst.

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